Liebster Award

Die wunderbare Mo von 2kindchaos hat mir den Liebster Award zugespielt. Hier werden jeweils elf Fragen beantwortet und dann reicht man ihn mit neuen Fragen weiter. Wie ein Kettenbrief nur ohne Weltuntergangsszenario, wenn man keine Lust hat. Das ist super spannend, weil man so noch mal ganz andere Aspekte von sich zeigt. Ich habe auf jeden Fall sehr gerne mitgemacht.
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Ein Wahnsinnsjahr

Ich hatte mir fest vorgenommen über das erste Babyjahr nochmal detailliert zu berichten, was Charlie Brown kann und mag, schlafen, essen, all diese Dinge. Ich habe beispielsweise etwa 80.000 Minuten (1400 Stunden) auf dem Gymnastikball verbracht, habe 50.000 mal „wir lagen vor Madagaskar“ gesungen und hatte etwa 4000 Minuten (70 Stunden) nur für mich alleine (inklusive duschen).

Aber irgendwie ist das noch alles ein laufender Prozess und wenn ich auf unser Jahr mit Charlie Brown zurückblicke, dann denke ich eigentlich nur „Uffz“ und „das ist der Stoff für eine Soap“. Daher berichte ich einmal über unser Wahnsinnsjahr, fernab vom high need Baby, seinen hohen Ansprüchen und meiner Erschöpfung.

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Ich weiß, wie du dich fühlst

Von Anekdoten von und Situationen mit unseren Mitmenschen. Über Experten und solche, die meinen, welche zu sein. Und uns, welche sich an Ratschlägen und Mitgefühl erfreuen dürfen. Ein kurzes Plädoyer für mehr Toleranz und etwas offeneres Denken. Doch zuvor ein etwas intoleranter, kleiner Einblick in das, was wir als Familie schon so alles miterleben und uns anhören durften. Weiterlesen

Fremdbetreuung

Charlie Brown geht stramm auf das Kleinkindalter zu und mein Arbeitsbeginn rückt näher. Oder auch nicht, denn wir haben beschlossen, dass ich damit noch warten werde. Selbst beim Papa ist der Kleine dauerhaft kreuzunglücklich und das ist uns meine Karriere nicht wert. Also ist das unser Weg. Andere Familien haben andere Lösungen. Zum Beispiel die Fremdbetreuung in der Kita. Daran scheiden sich jedoch die Geister. Man kann wohl nur dafür oder dagegen sein. Zumindest scheint es mir so. Und Befürworter und Gegner wähnen beide die Wissenschaft auf ihrer Seite. Weiterlesen

High Need Baby – gibt es doch!

High need ist keine Diagnose, sondern eine Charakterbeschreibung. Irgendwie. Denn eigentlich ist ‚high need‘ auch sehr subjektiv und hängt von der Belastungsgrenze der Eltern ab. Was für manche leicht ist, mag für andere eine enorme Strapaze sein. Insbesondere der Grad der Fremdbestimmung ist für viele subjektiv ganz unterschiedlich (anstrengend).

Ich würde sagen, dass mein Sohn ein high need Baby ist, weil wir auf dem Zahnfleisch gehen und es schon längst blutet. Letztendlich hat mir der Begriff „high need“ das Gefühl gegeben nicht alleine zu sein. Es ist kein Stigma, sondern eine Erklärung für uns und ein Strohhalm zum festhalten. Weiterlesen