Über uns

Wir sind ein Akademikerpärchen aus NRW und erinnern uns beide noch an unseren ersten Walkman. Studiert haben wir irgendsoetwas mit Wirtschaft, mögen Musik, Filme, Serien sowie Sport. Manchmal befürchten wir, wir könnten zu Spießern werden, aber unser (un)bedachtes Umfeld zeigt uns häufig sehr schnell, dass wir ganz unterschiedliche Schubladen bedienen. Wir haben eine typische Erziehung genießen dürfen, welche wir auch lange Zeit nicht tiefer hinterfragt haben.

Im Jahr 2016 kam unser Sohn Charlie Brown auf die Welt. Er hat unser Leben ungemein bereichert, aber auch auf den Kopf gestellt. Er brauchte 24h Körperkontakt und war ein Schlechtschläfer. Ein etwas anspruchsvollerer Hausgast. Gekommen, um uns aus der Komfortzone zu holen, dabei aber immer stets geliebt und auch liebevoll behandelt, so hoffen wir zumindest.

Bevor er kam, haben wir nicht viel über Erziehung nachgedacht. Das würde schon klappen und man muss nur auf seinen Bauch hören. Wie alle, mit denen man auf Erziehung zu sprechen kommt, war auch unser Statement: „Wir machen das intuitiv!“.

Uns war klar, dass Babys anstrengend sind, wir waren jedoch nicht auf Charlie Brown vorbereitet. Aufgrund seiner Probleme in den Schlaf zu finden, haben wir angefangen uns genauer zu informieren.

So kam es, dass wir lernten nicht auf den Bauch zu vertrauen, sondern bewusst Entscheidungen zu treffen. Wir haben dann einiges an Prosa über bedürfnisorientierte Erziehung und gewaltfreie Kommunikation gelesen. Aber auch viel probiert an Einschlaftricks und Beruhigungsmethoden.

Als Charlie Brown drei Monate alt war, haben wir beschlossen unsere Erfahrungen und Gefühle als Eltern aufzuschreiben. Für uns primär, aber auch für andere, die den Weg der bedürfnisorientierten Erziehung gewählt haben.