Mein Traum von der Vereinbarkeit im ersten Babyjahr

Ich gehe gerne arbeiten! Ich habe ja schon einmal beschrieben, wie mein Werdegang war, daher nur kurz etwas zu meiner Arbeit. Ich bin „Forscherin“, vor Charlie Brown forschte ich zu Themen im technischen Bereich (dahin kehre ich auch zurück), in meiner Promotion ging es eher um Finanzen. Was ich jedoch immer tue, ist, mit Daten arbeiten. Viele Daten oder wenige Daten, als Zeitreihe oder als einzelne Stichprobe. Ich bearbeite Daten und versuche ihnen Informationen zu entlocken. Dabei muss man viel tüfteln und programmieren, frustriert drei Riegel Schokolade essen und einen Frappucchino trinken und weiter tüfteln. Zu Zeiten der Doktorarbeit auch bis mitten in die Nacht (als Angestellte später nur bis in den Abend). Was ich sagen will ist, ich arbeite gerne und momentan fehlt es mir. Weiterlesen

Warum ich mich nicht auf mein Bauchgefühl verlasse, sondern lese

Als ich ein Kind war, bin ich stets darauf hingewiesen worden wie, dankbar ich zu sein habe. Dankbar, dass ich das Abitur machen darf, dankbar studieren zu dürfen (aber nicht alles, nur gute Studiengänge!), dankbar, dass mir beim Umzug geholfen wird. Immer dankbar sein. Sonst werde ich nicht geliebt. Manchmal, wenn ich nachts um 3 Uhr auf dem Pezzi Ball hüpfe, ertappe ich mich wie ich denke „hoffentlich ist er wenigstens dankbar dafür“. Darum vertraue ich meinem Bauchgefühl nicht. Meine Titelfrage ist damit beantwortet. Ich kann meiner Intuition nicht immer vertrauen. Mein Bauchgefühl ist durch meine Erziehung geprägt. Weiterlesen